HU/AU aktuell

Gesetzliche Änderungen, verordnet am 2.12.2019 vom Bundesverkehrsministerium (BMVI), sind im April 2020 im Verkehrsdatenblatt erschienen. Dies betrifft auch die Hauptuntersuchung. Der Mangelkatalog sieht zunehmend neben EM (erheblicher Mangel) auch die nächst schärfere Einstufung VM (gefährlicher Mangel) vor. In beiden Fällen gibt es natürlich keine Plakette, aber bei VM gibt es noch einen deutlichen Hinweis im Prüfbericht bzgl. der Sicherheitsgefährdung. Im Gegensatz zu VU (verkehrsunsicher) wird die aktuelle Plakette aber nicht abgekratzt.

Positiv: Entgegen allen Überlegungen gibt es bis auf Weiteres keine Rückdatierung. Somit gilt weiterhin: Der nächste HU-Termin wird bezogen auf den Monat, an dem man seine HU/AU erfolgreich absolviert hat aufgeklebt und nicht bezogen auf den Monat, in dem man die HU/AU hätte durchführen müssen (Beispiel PKW: heute erfolgreiche HU/AU -> nächste HU/AU in genau 2 Jahren und nicht früher).

Verschiebung der 14. Tagung „Diagnose in mechatronischen Fahrzeugsystemen“ 2020 vom 26.+27.05.2020 auf den 20.+21.10.2020

Unser Beitrag, „Elektronische Hauptuntersuchung: Verzicht auf proprietäre Prüfgeräte: ISO20730 und ISO22900 ermöglichen das ePTI-Inspektionsgerät der Zukunft“

Prof. Dr. Stefan Goß, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
Dipl.-Ing. Stefan Widder, Softing Automotive, Haar/Stuttgart
B.-Eng. Tobias Müller, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
B.-Eng. Andre Nolte, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
Dipl.-Ing. Carsten Schnier, Volkswagen AG, Wolfsburg

ist im neuen Tagungsprogramm weiterhin dabei.

Corona

Aus aktuellem Anlass informieren wir unsere Studenten darüber, dass der Präsenzbetrieb an der Ostfalia wegen Corona vorübergehend eingestellt wurde. In dieser Zeit stehen wir Ihnen selbstverständlich weiterhin per Telefon und E-Mail zur Verfügung.

Wir setzen unseren Lehrbetrieb unter Nutzung von Online-Plattformen fort. Nähere Informationen finden unsere Studenten im StudIP.

Bleiben Sie gesund!

Elektronische Hauptuntersuchung: Verzicht auf proprietäre Prüfgeräte: ISO20730 und ISO22900 ermöglichen das ePTI-Inspektionsgerät der Zukunft

Prof. Dr. Stefan Goß, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
Dipl.-Ing. Stefan Widder, Softing Automotive, Haar/Stuttgart
B.-Eng.   Tobias Müller, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
B.-Eng.   Andre Nolte, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
Dipl.-Ing.  Carsten Schnier, Volkswagen AG, Wolfsburg
halten Vortag im Rahmen der 14. Tagung „Diagnose in mechatronischen Fahrzeugsystemen“, 26. und 27. Mai 2020 in Dresden

Tagungsinformationen siehe: https://diagnose-tagung.de

Fernservice und Ferndiagnose

Mit einem Papier aus dem Dezember 2019 haut der VDTÜV mächtig auf die Pauke: Er will die Kompetenz für den Zugang zu Fahrzeugdaten im Rahmen einer kontinuierlichen Überwachung über eine Mobilfunkschnittstelle als eine Art Treuhänder übernehmen und damit dem Konzept der Automobilhersteller entgegenwirken.

Die Auslegung der DSGVO ist dabei bemerkenswert: Zitat (aus dem Positionspapier, das noch nicht einmal eine Seitennummerierung trägt):

Da es sich bei dem Anwendungsszenario PTI ausschließlich um eine hoheitliche Aufgabe handelt, muss die
sonst grundsätzliche Einwilligung des Fahrzeugnutzers für die Datenweitergabe an Dritte in diesem Fall nicht
erfolgen (gem. Art. 6 (1) DSGVO).

POSITIONSPAPIER AUTOMOTIVE TRUSTCENTER: Verkehrssicherheit und Umweltschutz durch Fernzugriff auf Fahrzeugdaten.

Tag der offenen Versuchswerkstatt

After Sales ist ein wesentlicher Geschäftszweig der Automobil- und Mobilitätsindustrie. Die Studienrichtung Servicetechnik und -prozesse beschäftigt sich mit diesem interessanten und zukunftsträchtigen Bereich. Mit dem Tag der offenen Versuchswerkstatt geben wir den Studenten des 1. und 2. Semesters eine kleinen Einblick in einen Ausschnitt einzelner Betätigungsfelder des After Sales. → Flyer

Termin: 29. Oktober 2019, 11:30 – 14:00 Uhr

Ort: Major-Hirst-Straße 5 (Gebäude M) → Anfahrt

Aktionspunkte:

  • Dialog für berufliche Perspektiven
  • In der Werkstatt: Bremsentest
  • In der Werkstatt: Lichttest
  • Im STP Labor: Vorstellung DiagCar
  • Vorstellung zum Thema AR/VR
  • Imbiss
  • Rundgang durch die Räumlichkeiten und Labore

Wir freuen uns, Sie im Mai begrüßen zu dürfen!

Neuer E-Scooter ergänzt praxisorientierte Ausbildung an der Ostfalia

Studierende und Lehrende der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg können sich über ein neues Lehr-Objekt aus der Praxis freuen: Die Arbeitsgruppe Servicetechnik und Prozesse der Fakultät Fahrzeugtechnik hat von der BMW Group einen Elektro-Scooter, Typ BMW C evolution, als zeitlich unbegrenzte Leihgabe für Ausbildungszwecke erhalten. „Wir freuen uns, die praxisnahe Ausbildung an der Hochschule zu unterstützen und dabei auch die Entwicklung im Zweiradbereich vorstellen zu können“, sagt Bernd Saeger von der BMW Group.

Künftig soll der E-Scooter unter anderem im Hochvoltlabor und im Bereich Diagnose eingesetzt werden. Im Hochvoltlabor können Studierende direkt am Objekt nachvollziehen und lernen, wie man die komplexe Systemtechnik von Elektrofahrzeugen richtig wartet und repariert – zum Beispiel durch das Auslesen von Daten einzelner Komponenten oder die Fehlersuche am gesamten elektrischen Antriebssystem.

„Wir bedanken uns für die Leihgabe. Wir werden den E-Scooter bei Laborveranstaltungen einbinden und ihn auch für die von uns angebotenen Kurse zur Erlangung der Qualifikation des Hochvolttechnikers nutzen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Kai Wundram aus der Fakultät Fahrzeugtechnik. Hochvolttechniker sind ausgebildete Spezialisten für die Technologien der Elektromobilität in den Service-Betrieben. „Es kommen immer mehr Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf den Markt, so dass Spezialisten für die darin verbaute System- und Hochvolttechnik gefragt sind“, so Wundram.

Übergabe des BMW E-Scooter
Schlüsselübergabe
v. l. n. r.: Prof. Dr.-Ing. Kai Wundram, Prof. Dr. Thomas Benda, Studiendekan Fakultät Fahrzeugtechnik, Prof. Norbert Grawunder, Bernd Saenger, BMW Group/BMW Motorrad Gebietsleiter Region Nord, Alexander Ribbe, BMW Block am Ring.

Den Campus-News-Beitrag finden Sie hier.